Schloß Haimendorf

Herabstürzende Putzflächen aus der Decke zum Dachgeschoss gaben im Jahr 2000 erste Hinweise auf gravierende statische Schäden am Schloss Haimendorf.
Im Jahr 2002 wurde mit der umfassenden Sanierung des gesamten Schlosses begonnen. Diese wurden im Frühjahr 2009 erfolgreich abgeschlossen.

Es wurden u.a. folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • Unterfangung der Umfassungswände im Bereich des vermorschten hölzernen Tragrostes.
  • Statische Instandsetzung der Sandsteinfassaden mit Verpressen der Risse.
  • Überarbeitung der Fugen und Instandsetzung bzw. Auswechselung einzelner, schadhafter Werksteine durch den Steinmetz.
  • Komplette Neufassung der Sandsteinfassaden.
  • Überarbeitung der historischen Maueranker sowie Einbau moderner Zuganker
  • Instandsetzung der historischen, z. T. bauzeitlichen Fenster, mit alten Blei- bzw. Kunstverglasungen, Überarbeitung der Holzteile und der Beschläge.
  • Zum Schutz der Fenster vor mechanischer Beschädigung wurde eigens ein denkmalgerechtes, die Fassade nicht beeinträchtigendes, Fenstersystem entwickelt
  • Statische Instandsetzung des kompletten Dachtragwerkes mit Erkern und Dachgauben
  • Erneuerung der Dachhaut unter teilweiser Verwendung historischer Ziegel und Erhalt der bauzeitlichen historischen Dachlattung
  • Erneuerung der Dachentwässerung und der Verblechungen sowie der Blitzschutzanlage
  • Bauwerkschonende Modernisierung der Haustechnik, insbesondere der Elektroinstallation aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts
  • Neufassung sämtlicher Raumschalen
  • Ergänzung der historischen Lehmstakung in den Kehlbalkenlagen
  • Wiedereinbau des historischen Ziegelpflasterbodens im Dachgeschoss

 

Gefördert durch:

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Bezirk Mittelfranken

 

Auszeichnungen:

1. Preis der Hypo-Kulturstiftung 2011


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